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La Traviata 2026

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Inhalt / Details

 

Handlung

 

AKT I

Violetta Valéry ist Gastgeberin eines rauschenden Festes in ihrem Luxusapartment in Paris. Sie ist eine berühmte Kurtisane und steht unter dem Schutz des Barons Douphol: ihr Charme wird durch ihre Schönheit, ihr Feingefühl und ihre Zartheit noch größer. Im Taumel der Tänze und galanter Komplimente wird ihr ein Verehrer vorgestellt, Alfredo Germont. Der anfänglich ziemlich befangene junge Mann widmet ihr aber dann einen Trinkspruch und lädt sie zum Tanzen ein; während sich die Gäste zum Tanze begeben, zwingt ein  Schwächenanfall  Violetta zurückzubleiben. Sie leidet an Schwindsucht aber in ihrem Inneren brütet auch ein moralisches Unbehagen, das sie von der Oberflächlichkeit und Gehaltlosigkeit des Festes fern hält. Alfredo hat ihren Seelenzustand intuitv erkannt, er erwartet sich kein Abenteuer, sondern möchte, dass seine Gefühle für sie erwidert werden. Er gesteht ihr, sie bereits seit einem Jahr heimlich zu lieben.  Violetta ist gerührt, weist ihn aber zuerst ab, dann schenkt sie ihm eine Blume mit der Aufforderung, sie am darauffolgenden Tag zu besuchen. 

Allein geblieben denkt Violetta über ihre  Gefühlserregungen nach, sie ist beunruhigt, eine wahre verantwortungsbewusste Liebe könnte ihr Leben ändern.  Aber dann lehnt sie sich auf: der Gedanke an eine Änderung in ihrem Leben ist wahre Torheit. Sie kann nicht auf ihre vorurteilslose Unabhängigkeit verzichten. Und doch, die Angst um ihre Freiheit erscheint im Gegensatz zum liebevollen Eingeständnis Alfredos beinahe ein Versuch, sich aus einer Situation zu befreien, die sie zwingt, sich selbst zu belügen. 

 

AKT II

Einige Monater später: Violetta und Alfredo leben zusammen in einem Landhaus in der Nähe von Paris. Ihre Beziehung scheint glücklich zu sein, aber einige Wolken zeichnen sich am Himmel ab. Alfredo erfährt von der Kammerzofe Annina, dass Violetta all ihre Vermögenswerte verkauft hat, um ihre neue Existenz zu finanzieren. In seinem Stolz verletzt macht er sich auf den Weg nach Paris, um Geld zu beschaffen. 

Das Unheil naht mit einem unerwarteten Besuch von Giorgio Germont. Alfredos Vater behandelt Violetta auf unverschämte Art und Weise und beschuldigt sie, seinen Sohn zu ruinieren.  Sie entgegnet ihm voller Würde und versichert, niemals Alfredo um Geld gebeten zu haben und zum Beweis zeigt sie ihm die Verkaufsurkunden ihrer Mittel. Daraufhin ändert er sein Verhalten ihr gegenüber und bittet Violetta, ihre Beziehung zu Alfredo abzubrechen, denn die Verlobung seiner Tochter laufe Gefahr infolge des Skandals über ihre Beziehung, die für die bürgerliche Moral unzulässig sei.  Die Auseinandersetzung zwischen ihnen wird subtiler. Germont glaubt zu erkennen, dass Violetta von Schuldgefühlen geplagt ist und nutzt diese Schwäche aus. Er findet die richtigen Worte, um Violetta seinen Willen aufzuzwingen: da die Beziehung seines Sohnes mit ihr nicht durch den Ehebund besiegelt ist, malt er ihr eine ungewisse Zukunft im Alter aus. Violetta steckt den Vorwurf ein. Sie bereut es, vielleicht wird ihr Gott verzeihen, aber die Menschen nicht. Schliesslich entscheidet sie, ihr persönliches Glück für die Familie Alfredos zu opfern. Sie äussert nur eine Bitte: nach ihrem Tode möge Alfredo von ihrer Aufopferung erfahren.  Germont, zu tiefst betroffen, verspricht es ihr. 

Alfredo kehrt zurück während Violetta ihm ihren Abschiedsbrief schreibt. Er ist besorgt, denn er hat vom Besuch seines Vaterss erfahren. Sie ist zu tiefst erschüttert, weint und bevor sie das Haus verlässt, bricht sie in einen Liebesschrei aus. Kurz darauf liest Alfredo den Brief mit dem Violetta ihm mitteilt, dass sie zu ihrem Kurtisanenleben zurückkehrt; gepeinigt von Eifersucht und Groll, wird er von seinem Vater getröstet, der die Situation ausnutzt, um ihn zur Rückkehr in die Familie zu überzeugen.  Alfredo will aber nichts davon wissen, er denkt an einen möglichen Rivalen und stürzt sich in die Suche nach Violetta um sich zu rächen.  

Am selben Abend im Hause von Flora Bervoix findet ein Fest statt. Der Spektakel und Lärm des Maskenballs wachsen an im Gegensatz zur Einsamkeit und der Beklemmung der Protagonisten.  Alfredo betritt das Haus während einige Gäste beim Kartenspiel sind. Auch Violetta trifft in Begleitung von Douphol ein. Alfredo fordert den Baron am Spieltisch heraus und gewinnt mehrere Partien, wobei er ihn mit unverschämten Anspielungen provoziert. Das Abendmahl wird angekündigt und alle verlassen den Raum. 

Violetta kommt sofort zurück und gibt Alfredo mit einer Geste zu verstehen, dass sie ihn sprechen will.  Er folgt ihr, aber der Dialog zwischen ihnen ist nicht mehr möglich, sie haben nichts mehr gemeinsam, sie verstehen sich nicht mehr. Sie befinden sich in einer Sackgasse und Violetta ist gezwungen, ihn anzulügen, um die Wahrheit nicht zu enthüllen: sie liebe Douphol. Alfredo ist ausser sich vor Wut und wirft ihr vor allen Geladenen das gewonnene Geld vor die Füsse. Alle wundern sich, dass er auf so brutale Weise alle guten Manieren vergisst; er wird von seinem Vater Giorgio Germont, der unter den Gästen weilt, zurechtgewiesen.  Violettas Kräfte sind am Ende. Der reuige Alfredo wird von seinem Vater weggeführt, nachdem er von Douphol zum Duell herausgefordert wurde. 

 

AKT III

Die Szene zeigt das Schlafzimmer der kranken Violetta einen Monat später.  Ihr Leben geht zu Ende wie Doktor Grenvil Annina bestätigt. Ihr bleibt kaum die Kraft für tägliche Gesten: ein Glas Wasser trinken, ihr letztes Geld an die Armen verschenken, ihre Briefe nochmals durchlesen. Wieder und wieder liest sie den Brief, mit dem Giorgio Germont ihr mitteilt, seinem Sohn die Wahrheit gesagt zu haben. Alfredo ist ins Ausland geflohen nachdem er den Baron im Duell verletzt hatte. Nun ist Alfredo auf dem Weg zurück nach Paris, um sie wiederzusehen und sie um Vergebung zu bitten. Aber es ist zu spät.  Violetta sieht im Spiegel den Zerfall ihres Antlitzes. Während draussen der Karneval tobt und das Leben fortfährt als wäre nichts geschehen, nimmt Violetta Abschied von ihren Träumen von Glück.

Eine täuschende Hoffnung glimmert auf.  Alfredo ist zurückgekehrt, die beiden Liebenden tauschen Liebesworte und Worte der Vergebung. Er verspricht ihr, sie aus Paris wegzuführen sowie ein glückliches Leben zu zweit, aber ihre Kräfte schwinden zusehends. Auch das Hinzukommen des alten Germont, der nun bereit ist, Violetta als Tochter aufzunehmen, kann nichts ändern wie auch die leidenschaftlichen Beteuerungen Alfredos. Das Opfer der jungen Frau wird mit einer letzten Liebesgeste besiegelt: sie schenkt Alfredo ein Bildnis von ihr, wo sie jung und schön war und bittet ihn, es aufzubewahren und später einmal seiner Braut zu schenken. Ein letztes mattes Lebenslicht flackert auf, dann fällt  Violetta leblos auf die Kissen zurück.

 

Das Paket beinhaltet:

Eintritt zur Opernaufführung in der von Ihnen gewählten Platzkategorie

Geführte Stadttour durch Verona auf Deutsch oder Englisch

 

Informationen zur Stadtführung in Verona
Unsere geführte Tour bringt Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Veronas, dem historischen Stadtzentrum und anderen beeindruckenden Monumenten. Unsere professionellen Reiseleiter sprechen verschiedene Sprachen: Deutsch und Englisch. Bitte geben Sie bei der Buchung im Kommentarfeld an, in welcher Sprache Sie die Tour wünschen. So können Sie die Führung in Ihrer bevorzugten Sprache genießen und noch mehr über die Geschichte und Kultur Veronas erfahren.

Treffpunkt: Torbogen 7 um 17:45 Uhr – Beginn um 18:00 Uhr

 

Wichtiger Hinweis:
Wenn Sie an der Führung teilnehmen möchten, geben Sie bitte im Kommentarfeld während des Buchungsvorgangs an, in welcher Sprache (Deutsch oder Englisch) Sie teilnehmen möchten.
Nur mit dieser Information können wir eine verbindliche Reservierung für Sie vornehmen.

Besetzung

La Traviata | 2026

Dauer: ca. 3 Stunden 7 Minuten, inkl. 2 Pausen
Sprache: Italienisch
Untertitel: Englisch
Musik: Giuseppe Verdi

 

Besetzung
Regie: Paul Curran
Bühnenbild: Juan Guillermo Nova
Kostüme: Stefano Ciammitti
Licht: Fabio Barettin
Orchester, Chor, Ballett und Technik: Fondazione Arena di Verona
Chorleiter: Roberto Gabbiani
Koordination Tanzensemble: Gaetano Petrosino
Leitung Bühnenbild: Michele Olcese

 

Mitwirkende
Dirigent: Michele Spotti (Termine siehe oben); Francesco Ivan Ciampa (29.08, 05.09, 12.09)

Violetta Valéry: Martina Russomanno; Gilda Fiume; Vasilisa Berzhanskaya; Rosa Feola (je nach Datum)

Flora Bervoix: Anna Werle; Clarissa Leonardi (ausgewählte Termine)
Annina: Francesca Maionchi (alle Termine)

Alfredo Germont: Yusif Eyvazov; Galeano Salas; Francesco Meli; René Barbera; Antonio Poli; Enea Scala; Adam Smith (je nach Datum)

Giorgio Germont: Amartuvshin Enkhbat; Mihai Damian; Youngjun Park; Ludovic Tézier; Luca Salsi (je nach Datum)

Gastone: Carlo Bosi (alle Termine)
Baron Douphol: Nicolò Ceriani (alle Termine)
Marquis d’Obigny: Gëzim Myshketa; Jan Antem (je nach Termin)
Dr. Grenvil: Mariano Buccino; Gabriele Sagona (je nach Termin)

Veranstaltungsort

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