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Rigoletto

VenueTeatro Regio di Parma
CalendarFr. 19 Feb. 2027 - Do. 25 Feb. 2027
Inhalt / Details

Handlung

Erster Akt

Erstes Bild: Im Palast des Herzogs von Mantua

Auf einem Ball in seinem Palast unterhält sich der Herzog von Mantua mit dem Höfling Borsa über ein unbekanntes, schönes Bürgermädchen, das er wiederholt in der Kirche gesehen hat. Der Herzog wendet sich der Gräfin Ceprano zu, die er für sich gewinnen will (Questa o quella). Sein buckliger Hofnarr Rigoletto verspottet den Ehemann der Gräfin, worauf dieser, unterstützt von den übrigen Höflingen, Rache schwört. Der Höfling Marullo überrascht die übrigen Höflinge mit der Nachricht, dass Rigoletto eine Geliebte habe (Gran nuova! Gran nuova!). Als Rigoletto dem Herzog vorschlägt, Ceprano verhaften oder köpfen zu lassen, um freie Bahn bei der Gräfin zu haben, beschließen die Höflinge, sich an Rigoletto zu rächen. Der Graf von Monterone, dessen Tochter vom Herzog entehrt wurde, erscheint auf dem Fest, um vom Herzog Rechenschaft zu fordern. Monterone wird von diesem abgewiesen und von Rigoletto ebenfalls verspottet (Ch’io gli parli). Monterone verflucht daraufhin den Herzog sowie Rigoletto und wird festgenommen.

Zweites Bild: Dunkle Sackgasse vor Rigolettos Haus

Der Fluch hat Rigoletto zutiefst beunruhigt. Nun eilt er nach Hause, um sich zu überzeugen, dass seine Tochter Gilda in Sicherheit ist (Quel vecchio maledivami!). In einer Sackgasse trifft er auf den Mörder Sparafucile, der ihm seine Dienste anbietet (Un uom di spada sta). Rigoletto weist ihn ab, erkundigt sich aber, wo er Sparafucile im Falle des Falles finden könne.

Rigoletto erkennt Parallelen zwischen sich und dem Mörder (Pari siamo! … io la lingua, egli ha il pugnale). Als er nach Hause kommt (Figlia! … – Mio padre!), wird er von Gilda nach ihrer Herkunft und Familie gefragt. Er verweigert ihr aber die Auskunft und nennt ihr nicht einmal seinen Namen (Padre ti sono, e basti). Rigoletto schärft Gilda ein, das Haus außer zum Kirchgang nicht zu verlassen. Giovanna, Gildas Gesellschafterin, wird ermahnt, die Haustüre immer geschlossen zu halten. Dann kehrt er in den Palast zurück. Der verkleidete Herzog hat sich aber bereits in Rigolettos Haus geschlichen und erkennt, dass die Unbekannte aus der Kirche Rigolettos Tochter ist. Er stellt sich Gilda als armer Student vor und erklärt ihr seine Liebe (È il sol dell’anima, la vita è amore). Währenddessen bereiten vor dem Haus die Höflinge die Entführung Gildas vor. Giovanna meldet, dass draußen Schritte zu hören sind, woraufhin der Herzog durch den Hinterausgang verschwindet.

Gilda schaut ihm versonnen von ihrem Balkon nach (Gualtier Maldè!), aber die maskierten Höflinge stehen mit einer Leiter bereit, um die vermeintliche Geliebte Rigolettos zu entführen. Rigoletto kehrt, von bösen Ahnungen getrieben, zurück. Die Höflinge machen ihn glauben, sie würden gerade die Gräfin Ceprano entführen. Rigoletto wird maskiert, er hält die Leiter, die aber nicht an Cepranos Haus, sondern an sein eigenes angelegt wird. Erst als er Gildas Hilferuf hört (Soccorso, padre mio!), wird ihm klar, was gespielt wird; er sucht in seinem Haus vergeblich nach seiner Tochter (wobei er nicht „Gilda, Gilda“ ruft, wie in etlichen Einspielungen und Inszenierungen zu hören ist[2]), und er erinnert sich erneut an Monterones Fluch (Ah, la maledizione).

 

Zweiter Akt

Im Palast des Herzogs

Im Palast ist der Herzog verärgert, dass seine neue Geliebte entführt wurde (Ella mi fu rapita! … Parmi veder le lagrime). Als die Höflinge ihm erzählen, sie hätten diese entführt und bereits in sein Schlafzimmer gebracht, eilt er freudig zu ihr. Rigoletto kommt auf der Suche nach Gilda in den Palast und fordert von den Höflingen, die ihn verhöhnen (Povero Rigoletto!), Auskunft über das Schicksal seiner Tochter. Die Höflinge erschrecken zwar, als sie erfahren, dass es sich bei Gilda um Rigolettos Tochter handelt, aber sie verweigern ihm den Zutritt zum Herzog, worauf er sie in ohnmächtiger Wut beschimpft (Cortigiani, vil razza dannata).

Gilda kommt aus dem Schlafzimmer des Herzogs und wirft sich in die Arme ihres Vaters (Mio padre! – Dio! Mia Gilda!). Rigoletto muss erkennen, dass seine Tochter nicht nur entführt und entehrt wurde, sondern sich auch in den Herzog verliebt hat. In diesem Moment wird Monterone auf dem Weg zum Kerker vorbeigeführt. Als Monterone beklagt, dass er den Herzog vergebens verflucht habe, schwört Rigoletto dem Herzog Rache (Sì, vendetta, tremenda vendetta).

 

Dritter Akt

Dauer: 2 Minuten und 10 Sekunden.2:10

La donna è mobile, gesungen von Enrico Caruso, 1908

Straße vor Sparafuciles Haus, dreißig Tage später

Um seine Tochter von ihrer Liebe zum Herzog abzubringen, besucht Rigoletto mit ihr heimlich die Schenke Sparafuciles und zeigt ihr, wie der verkleidete Herzog (La donna è mobile) nun Sparafuciles Schwester Maddalena umgarnt (Un dì, se ben rammentomi). Er schickt seine Tochter, als Mann verkleidet, nach Verona und beauftragt (wieder ohne seinen wahren Namen zu nennen: Egli è ‚delitto‘ ,punizion‘ son io – Er heißt ‚Verbrechen‘, ich heiße ‚Strafe‘) Sparafucile, den Herzog zu ermorden und ihm dessen Leiche in einem Sack zu übergeben (Venti scudi hai tu detto?). Als der Mörder die Tat ausführen will, stellt sich ihm seine Schwester in den Weg und bittet um das Leben des Gastes (Somiglia un Apoll quel giovine … io l’amo). Sparafucile lässt sich nach einigem Zögern umstimmen und will ersatzweise den nächsten Mann ermorden, der zur Tür hereinkommt, da er von Rigoletto schon den Vorschuss für eine Leiche erhalten hat. Gilda hat einen Teil des Gesprächs zwischen Sparafucile und Maddalena belauscht, sie beschließt, ihr Leben für den immer noch von ihr geliebten Herzog zu opfern (Io vo’ per la sua gettar la mia vita). Sie geht, gemäß Rigolettos Anweisung für die Flucht aus Mantua schon als Mann verkleidet, in die Schenke und wird von Sparafucile während des Höhepunkts eines Gewitters erstochen.

Um Mitternacht erscheint Rigoletto, um den Sack mit der Leiche in Empfang zu nehmen. Er glaubt schon, seine Rache sei gelungen (Della vendetta alfin giunge l’istante!), als er aus der Ferne die Stimme des Herzogs hört. Rigoletto öffnet den Leichensack und hält seine sterbende Tochter im Arm. Sie bittet ihren Vater noch um Vergebung, dann stirbt sie (V’ho ingannato … colpevole fui …). Rigoletto erkennt, dass sich der Fluch Monterones nicht am Herzog, sondern an ihm erfüllt hat (Ah, la maledizione).

  • - Wo befindet sich das Teatro Regio di Parma?
    • Das Teatro Regio di Parma befindet sich im historischen Zentrum von Parma, Italien, einer Stadt, die für ihr reiches musikalisches Erbe und ihre Operntradition bekannt ist. Die Adresse lautet Str. Giuseppe Garibaldi, 16/A, 43121 Parma, Italien.
  • - Wie früh sollte ich vor der Vorstellung eintreffen?
    • Wir empfehlen, mindestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung einzutreffen. So haben Sie genügend Zeit, den Eingang zu finden, Ihr Ticket bereitzuhalten, bei Bedarf die Garderobe zu nutzen und Ihren Sitzplatz zu finden. Planen Sie zusätzliche Zeit ein, wenn Sie mit dem Veranstaltungsort nicht vertraut sind.
  • - Welche Kleiderordnung gilt im Teatro Regio di Parma?
    • Wir empfehlen elegante Freizeitkleidung (Smart Casual). Für Opernaufführungen am Abend oder besondere Veranstaltungen können sich Gäste auch formeller kleiden. Abendgarderobe ist in der Regel nicht erforderlich. Wir empfehlen jedoch, auf Strandkleidung, Sportkleidung und allzu legere Kleidung zu verzichten.
  • - Gibt es eine Garderobe im Teatro Regio di Parma?
    • Ja. Das Theater verfügt über eine Garderobe, in der Besucher Mäntel, Regenschirme, Hüte und Taschen abgeben können. Die Verfügbarkeit und mögliche Einschränkungen können von der jeweiligen Vorstellung abhängen.
  • - Ist das Teatro Regio di Parma für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?
    • Das Theater bietet rollstuhlgerechte Wege und ausgewiesene Plätze für Rollstuhlfahrer. Barrierefreie Sitzplätze sollten im Voraus organisiert werden. Kontaktieren Sie uns direkt, um sicherzustellen, dass geeignete Plätze verfügbar sind.
  • - Sind Fotografieren und Videoaufnahmen während der Vorstellungen erlaubt?
    • Fotografieren sowie Ton- und Videoaufnahmen sind während der Vorstellungen nicht gestattet. Bitte schalten Sie Ihr Mobiltelefon und alle Wecker aus, bevor die Vorstellung beginnt.
Besetzung

Musik von Giuseppe Verdi Melodram in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave Casa Ricordi, Mailand Uraufführung am 11. März 1851 im Teatro La Fenice in Venedig

Dirigent: Sebastiano Rolli Regie: Pier Francesco Maestrini Bühnenbild: Juan Giullermo Nova Kostüme: Luca Dall'Alpi Lichtdesign: Andrea Borelli

 

ARTURO TOSCANINI PHILHARMONIC CHOR DES TEATRO REGIO DI PARMA Chorleitung: Martino Faggiani

Neuproduktion des Teatro Regio di Parma In Koproduktion mit dem Slowenischen Nationaltheater Maribor

Aufführung mit italienischen Übertiteln

 

Besetzung

Der Herzog von Mantua: Liparit Avetisyan

Rigoletto: Amartuvshin Enkhbat

Gilda: Rosalia Cid

Sparafucile: George Andguladze

Maddalena: Alisa Kolosova

Giovanna: Erica Cortese

Graf von Monterone: Baopeng Wang

Marullo: Eugenio Maria De Giacomi

Matteo Borsa: Lorenzo Martelli

Veranstaltungsort
Teatro Regio di Parma

Das Teatro Regio di Parma, ursprünglich als Nuovo Teatro Ducale (Neues Herzogliches Theater) erbaut, ist ein Opernhaus und eine Operngesellschaft in Parma, Italien.

Als Ersatz für ein veraltetes Opernhaus erlangte das neue Ducale in den Jahren nach 1829 große Bedeutung, insbesondere nachdem der Komponist Giuseppe Verdi, der in der Nähe von Busseto, etwa dreißig Kilometer entfernt, geboren wurde, berühmt geworden war. Ebenfalls weithin bekannt in Parma war der Dirigent Arturo Toscanini, der 1867 dort geboren wurde.

Wie Lee Marshall feststellte: „Obwohl das Teatro Regio der Stadt nicht so bekannt ist wie die Mailänder Scala oder das venezianische Teatro La Fenice, gilt es unter Opernliebhabern als eines der wahren Zentren der großen italienischen Tradition, und das sachkundige Publikum ist dafür bekannt, seine Zustimmung oder Ablehnung lautstark zum Ausdruck zu bringen – nicht nur von der Galerie aus.“

Der Zuschauerraum mit 1.400 Sitzplätzen, vier Rängen mit Logen und einer darüberliegenden Galerie, wurde am 16. Mai 1829 eröffnet. Zur Eröffnung fand die Uraufführung von Vincenzo Bellinis Oper Zaira statt. Die Inszenierung wurde anschließend noch siebenmal aufgeführt, erfreute sich beim Publikum in Parma jedoch keiner großen Beliebtheit. Ursprünglich war Rossini eingeladen worden, ein Werk zur Eröffnung des Hauses zu komponieren, doch da er zu beschäftigt war, fiel diese Aufgabe Bellini zu. In der ersten Spielzeit wurden jedoch drei Opern von Rossini aufgeführt, darunter Moïse et Pharaon, Semiramide und Il barbiere di Siviglia.

Heute bringt das Opernhaus pro Spielzeit von Mitte Januar bis April etwa vier Opern auf die Bühne. Seit 2003 veranstaltet es außerdem jedes Jahr im Oktober ein Verdi-Festival.

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